Internationales Kolloquium vom 3. bis 5. Dezember 2012

Gemeinsam mit der Akademie der Künste Berlin wurde im Rahmen der Ausstellung ein internationales Kolloquium veranstaltet. Wissenschaftler aus dem In- und Ausland stellten in verschiedenen Sektionen die Ergebnisse ihrer neuesten Forschungen vor. Die Themenschwerpunkte umrissen die wichtigsten Wirkungsfelder Will Grohmanns: seine nationale und internationale Vermittlungspolitik, sein Wirken als Kritiker und Kurator, seine Beziehungen zu ausgewählten Künstlern wie Kirchner, Klee, Kandinsky, Baumeister und anderen. Auch seine engen Kontakte zu Kunsthändlern und Sammlern wurden im Zuge des Kolloquims behandelt, darüber hinaus sollte in einem komparativen Ansatz seine Rolle innerhalb der Kunstkritik und Kunstpolitik näher beleuchtet werden. Dies geschah im Vergleich zu seinen Kritiker-Kollegen Franz Roh, Herbert Read, Bruno E. Werner, Anthony Thwaites und Werner Haftmann.

Das Kolloquium fand am 3. und 4. Dezember im Hans-Nadler-Saal des Dresdner Residenzschlosses statt. Am 4. Dezember, anlässlich des 125. Geburtstages von Will Grohmann, wurde der Will-Grohmannn-Preisträger 2012 in Dresden bekannt gegeben werden. Der Grohmann-Preis wird jährlich von der Akademie der Künste in Berlin an „junge Maler, Graphiker und Bildhauer verliehen, die Talent und Eigenart zeigen“, so das Vermächtnis Will Grohmanns von 1967.

Der dritte Kolloquiums-Tag, der 5. Dezember, fand in Berlin in den historischen Räumen der Akademie am Hanseatenweg statt. Hier gab es dann zum Abschluss des Kolloquiums auch eine Podiumsdiskussion zu Fragen der Kunstkritik von damals und heute mit bedeutenden Kritikern.

Zum detaillierten Programm des Kolloquiums.